07 Fragen an… mich selbst

Aus dem allseits beliebten Format „07 Fragen an… mich selbst“, heute über den bevorstehenden Saisonstart, die 2. Bundesliga und die Olympischen Spiele.

Moin, Bock auf die bevorstehende Spielzeit?

Wie immer. Das heißt, nicht ganz wie immer. Dieses Mal noch ein kleines bisschen mehr, und dafür sprechen zwei Gründe. Erstens bin ich immer noch ein wenig gefuchst, wegen des knappen Ausgangs der letzten Spielzeit. Ich war vom Aufstieg eigentlich überzeugt, aber einige merkwürdige Regeln und deren Auslegungen waren wohl mehr überzeugt vom Aufstieg des Dortmunder Zweitprojekts. Ich brauche immer etwas länger, um Unstimmigkeiten im Regelwerk zu verarbeiten, da bin ich mürrisch wie ein alter Elefant. Zweitens hat die vergangene Saison überdeutlich gezeigt, was der Fußball gerade an der Hafenstraße ohne seine Fans ist. Eine Farce, die ich so nie wieder erleben möchte. Es war leider notwendig, der Situation geschuldet, aber es war wirklich nicht schön. Deswegen ist die schrittweise Rückkehr des Anhangs so wichtig, und ich freue mich wahnsinnig darauf.

Angst vor einem weiteren Lockdown?

Ich habe immer nur Angst vor Menschen, die überstürzt vielleicht falsche Entscheidungen treffen. Und großen Respekt vor Menschen, die wohlüberlegt wissen was sie tun.

Preußen Münster, Fortuna Köln und ein oder zwei andere Teams werden als Mitfavoriten auf den Aufstieg gehandelt. Zurecht?

Sorry, aber mich interessieren andere Vereine maximal am Rande. Glaubt wirklich irgendjemand, dass unsere Spieler in der Kabine hocken und stundenlang über Preußen Münster & Co. diskutieren? Wichtig ist vor allem, sich auf die eigenen Stärken zu konzentrieren und etwaige Schwächen zu erkennen und möglichst zu minimieren. Was Preußen Münster und andere Vereine machen, ist für mich erstmal völlig uninteressant. Wichtig ist, von sich selbst absolut überzeugt zu sein. Und davon gehe ich aus.

Hast Du schon die 2. Bundesliga verfolgt, die ja die „beste 2. Liga aller Zeiten“ sein soll?

In die zweite Liga zappe ich nur mal kurz rein, wenn Schalke verliert.

Was ist mit den Olympischen Spielen?

Schon eher. Ich find’s ganz gut, dass auch mal andere, auch „kleinere“ Sportarten außer Fußball größere Beachtung finden. Diese Triathlon-Sprint-Staffel am letzten Wochenende zum Beispiel, großartig. Allerdings besteht da immer das Problem, dass einem samstagnachts gegen 02:47 Uhr dann doch die Augen zufallen. Beim brutalen Aus von Niklas Kaul im Zehnkampf war ich ziemlich getroffen. Das ist wirklich übel, wenn sich ein Athlet über einen sehr langen Zeitraum auf einen Wettkampf vorbereitet und dann durch eine unglückliche Verletzung ausscheidet. Aber große Sportler kommen immer stärker zurück.

Und, gelingt RWE der Aufstieg nun endlich in dieser Spielzeit?

Um es mit einer alten deutschen Volksweise zu formulieren: Wenn nicht jetzt, wann dann. Immer weiter.

Ich habe keine siebte Frage mehr, möchtest Du noch irgendetwas sagen?

Nur der RWE! Und auf solche Bilder irgendwann in dieser Spielzeit. An der Hafenstraße 97a.

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