2020 – eine Wunschliste


Silvester, der Übergang in ein neues Jahr, hält ja für jeden Menschen seit geraumer Zeit zwei Optionen bereit, die er für sich in Anspruch nehmen kann.

Erstens, man überlegt sich gute Vorsätze, mit denen man andere oder sich selbst schwer beeindrucken kann. Wie zum Beispiel, mit dem Rauchen aufzuhören, das Trinken gerade an Wochenenden etwas zu reduzieren, weniger rotes Fleisch zu essen oder das Fluchen einzuschränken. Da ich aus langjähriger Erfahrung weiß, dass Vorsätze dieser Art bei mir spätestens Mitte Januar wieder Geschichte sind, verzichte ich ganz bewusst darauf und verschiebe sie samt und sonders auf die nächste unpassende Gelegenheit.

Zweitens, man erstellt eine ganz persönliche Wunschliste. Dinge, die im neuen Jahr passieren sollen. Ob durch eigenes Zutun, oder auch nur durch die gutmütige Fügung des Schicksals. Hier ist meine.

  • Weltfrieden. Steht eigentlich immer ganz oben. Wenn ich sehe, was auf diesem Planeten nicht erst seit gestern passiert; wenn ich mir die tagtäglichen Nachrichten ansehe, dann wird mir regelmäßig übel. Religiöse, politische und ideologische (Stellvertreter-)Kriege, Machenschaften und Ränkespiele übelster Art, totalitäre Regime in fast jeder Ecke dieser Welt. Völlig fertige Ideologien und kaputte Extremisten, wohin man auch schaut. Ehrlich, Leute. Unsere Erde ist kein Sandkasten, für kleine Spinner jedweder Couleur. Folgt Eurem gesunden Menschenverstand, und nicht irgendwelchen verpeilten Idioten.
  • Klima. Nein, ich gebe jetzt hier nicht den Hysteriker. Zu alt, zu gelassen. Aber seht zu, was Ihr im Kleinen machen könnt. Meine Freundin achtet zum Beispiel sehr penibel darauf, dass ich beim Einkaufen für einzelne Paprika oder Tomaten keine Plastikbeutel mehr verwende. Das hat ziemlich lange gedauert, aber ich hab’s jetzt drauf. Selbst im mittleren Alter ist man noch lernfähig. Bedingt, aber eben doch lernfähig. Was nicht heißt, dass ich jetzt explizit auf meinen CO2-Fußabdruck achte, wenn ich zur Hafenstraße fahre. Da bin ich archaisch, anachronistsch und konzentriere mich nur auf den Fußball. Auf das Spiel.
  • Ihr, Du, ich, wir, alle. Seid nett und fürsorglich zueinander. Der Mensch an Deiner Seite braucht Dich, und Du brauchst ihn. Das ist eigentlich wichtiger, als die ersten beiden Punkte zusammen. Es ist die Basis für alles.
  • Rot-Weiss Essen. Der Grund, warum ich diesen Blog betreibe, und der, warum Du ihn liest. Die launische und doch unwiderstehliche Göre des Ruhrgebiets. Unerreicht, unerhört und auf so viele Arten unglaublich. Ich wünsche mir… nein, das behalte ich für mich. Und schaue Ende Mai mal, was daraus geworden ist. Und aus dem ganzen Rest.

rwe

Guten Rutsch, und ansonsten nur der RWE.

PS: I love you Nicole.

3 Gedanken zu “2020 – eine Wunschliste

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