Dinge, die kommende Saison vielleicht ganz schön wären


  • Wenn der Zuschauerschnitt (7.863 letzte Saison) sich auf 8.000 plus X steigern würde.
  • Ein wenig mehr Konstanz bezüglich der spielerischen Darbietung. Vieles war oft nicht schlecht, aber einiges war auch manchmal wirklich noch nicht ganz ausgereift. Für mich ist Konstanz tatsächlich eine Art Zauberwort. Konstanz; einen Flow, eine Wolke erwischen. Geschieht das, steht der erste Punkt oben auch außer Frage. Meistens ist Konstanz eine – bewusste oder auch unbewusste – Zusammenführung aus Können, Glück und Selbstbewusstsein. Als Zuschauer erkennt man sofort, wenn dies auf dem Platz eintritt. Und man ist dann auch zufrieden, so als Zuschauer.
  • Keine Strafen, Bußgelder mehr wegen dem Abfackeln von merkwürdigen Gebrauchsgegenständen, welche zur Zeit in deutschen Fußballstadien in aller Regel verboten sind. Ich mache die Gesetze nicht, der Verein auch nicht. Man muss sie auch nicht zwingend toll finden. Aber man sollte sie schon respektieren. Oder dann eben halt Manns genug sein, die Kosten zu übernehmen, die dem Verein für Vorkommnisse aufgebrummt werden.
  • Weniger Unentschieden. Remis sind eigentlich nicht mehr als die Siege des kleinen Mannes, abschätzig formuliert. Manchmal sind sie zwar wie ein Erfolg zu werten, aber meistens hinterlassen sie einen schalen Nachgeschmack. Und 13 Unentschieden bei 34 Partien, das sind – geschätzt – fünf bis sechs zu viel. Weil es zehn bis zwölf verlorene Punkte sind. Und zur Erinnerung: RWE hat ein Spiel weniger verloren, als die unattraktive Vicky aus dem Rheinland als Tabellenführer (für Auswärtige: Viktoria Köln). Statistiken sind oft nervend, aber sie lügen recht selten.
  • Auch wenn mir das persönlich seit etwa 261 Jahren sehr schwerfällt: Ersma imma die Nerven behalten. Ein verpatzter Saisonstart kommt selbst in den besten Familien vor, außer in der von der Säbener Straße. Aber das interessiert ja niemanden mehr, außer die von der Säbener Straße. Selbst die Komischen aus Gelsenkirchen hatten, nachdem sie zum Saisonstart die ersten fünf Partien grandios vergeigten, zwischenzeitlich noch die Chance auf Europa. Gott sei Dank blieb Europa das erspart, nach dem Brexit und so. Also – nicht sofort auf die verbalen Barrikaden gehen, falls die ersten Spiele noch etwas haken sollten. Eine erste Zwischenbilanz empfiehlt sich im Oktober, so in etwa.
  • Keine persönlichen Anfeindungen von Spielern mehr. Sich eine Einzelperson aus der Gruppe herauspicken, auf ihn eindreschen und dabei auch noch in den sozialen Netzwerken einen auf dicke Hose machen, das ist unterste Schublade. Und meistens ist die Hose ziemlich leer. Klar, ich hatte auch schon mal so meine Probleme mit dem einen oder anderen Spieler. Aber das kann man auch intern im kleinen Kreis aufarbeiten. Man muss sich nicht öffentlich mit abwertenden Dummsprüchen profilieren. Und ich kann mich an keinen Spieler erinnern, der plötzlich zum Überflieger mutierte, weil man ihn in der Öffentlichkeit an den Pranger gestellt hat.
  • Eine Steigerung zur letzten Saison. Platz 5 war für manche okay, für andere wiederum nicht. Das soll jetzt auch jeder für sich selbst beurteilen. Ich persönlich bin ja eher so ein Top-3-Typ. Unter den ersten drei der Tabelle zu landen, das ist schon ’ne feine Sache. Ob es dann schlussendlich zum Platz an der Sonne reicht… erstrebenswert ist einfach, dass man möglichst bis zum Ende der Saison diese Chance hat. Denn wenn schon im Februar nach oben nichts mehr geht, dann bekommt das Ganze einen leicht faden Beigeschmack. Die Gewürze fehlen halt, wie bei einem Schweinefilet.
  • Freibier am Ende der Saison. Wer weiß, eventuell gibt es ja sogar einen guten Grund.
Mein Saisonmotto: „I do not play against a particular team. I play against the idea of losing.“  – Eric Cantona
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3 Gedanken zu “Dinge, die kommende Saison vielleicht ganz schön wären

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