Yes he can


Im Zuge der anhaltenden Trainerdiskussion bei Rot-Weiss Essen – ob die nun sinnvoll ist oder nicht, das mag jeder für sich selbst entscheiden – möchte ich jetzt offiziell einen Namen ins Spiel bringen, den wir schon länger in einem kleinen aber illustren Kreis diskutieren: Uwe Strootmann von Im Schatten der Tribüne. Folgende Tatsachen, Charakteristika und Hoffnungen sprechen für diese mögliche Personalentscheidung.

  • Uwe S. ist seit 14 Jahrzehnten Rot-Weisser durch und durch. Wenn der RWE verliert, läuft er schon mal heulend und fluchend durch seine Heimatstadt Nordhorn. Und tritt Mülleimer um. Nicht, wenn sie ganz voll sind.
  • Er ist ein absoluter und intimer Kenner der Essener Szene, mit guten Kontakten zu Verein, Umfeld und ortsansässigen Frikadellenfabrikanten.
  • Uwe S. trinkt jeden Tag Stauder (wenn auch ab und zu alkoholfrei, aber niemals Fassbrause).
  • Kaum ein Mensch interessiert sich so dermaßen für Fußball. Uwe S. ist stets unterrichtet über alles was so passiert in den Ligen 1-5, auch richtet sich sein Fokus auf britischen Fußball (Priorität: Liverpool FC & Celtic) sowie die argentinische Meisterschaft, die Primera División. Dort ist sein Lieblingsverein San Lorenzo. Meiner Estudiantes. Ach, egal.
  • Dank diesem angehäuften Fachwissen, welches jedes Wochenende noch ergänzt wird, verfügt Uwe S. über mehr Sachverstand als 13 von 18 Erstligatrainern. Trotzdem ist er kein Nerd, er betreibt rege soziale Kontakte und kennt einige ziemlich hübsche Frauen.
  • Uwe S. würde mehr oder weniger umsonst arbeiten, da er mit Herzblut an seinem Verein hängt. Er benötigt lediglich ein Feldbett in Nähe der Umkleidekabine, ausreichend Versorgung mit Frikadellenbrötchen sowie eine Internet-Flatrate. All dies sollte vom Verein zu bewerkstelligen sein.
  • Allein schon der Name Uwe Strootmann riecht nach real football. Nach Schweiß, Schmutz und Blutgrätschen mit 45 Metern Anlauf. Für die es natürlich kein Gelb gibt.
  • Trotzdem ist Uwe S. ein Verfechter des schönen und attraktiven Spiels. Er bevorzugt effiziente Kurzpässe mit Raumgewinn (ja, das gibt es tatsächlich), schnelles Aufbauspiel über die Flügel (gibt es auch!) und permanentes Gegenpressing. Das berühmt-berüchtigte Langholz findet bei ihm nicht statt.

Da Uwe S. nicht im Besitz einer A- oder B-Lizenz ist, wird ihm für die Zeit seiner Tätigkeit ein Trainer auf dem absteigenden Ast an die Seite gestellt, der für den DFB als Strohmann fungiert. Wir denken da an Peter Neururer oder Mirko Slomka. Für eine erfolgreiche Gegenwart und eine goldene Zukunft. Für Essen. Für diesen Verein. P.S.: Auch Uwe S. ist wie Marc F. mit einem Fluch belegt, nämlich dem einer bösen Exfrau Hexe. Dieser hat jedoch keinen Einfluss auf den laufenden Spielbetrieb.

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