Hey, hey. Bye bye


Es ist schön, Spitzenreiter zu sein. Ok, man ist es leider nur in der fuckin‘ damned Regionalliga, aber man ist Erster. Und es ist nun mal ein sehr befriedigendes Gefühl, Erster zu sein. Die Ersten kriegen morgens in der überfüllten Bahn noch einen Sitzplatz, sie ergattern montags bei Aldi die Aktionsware, die in der absoluten Regel spätestens um 08:22 ausverkauft ist, und sie bekommen die klasse Frau, die sich an einem Samstagabend lasziv auf einem Barhocker am Ende des Tresens in einer Eckkneipe räkelt. Wer keine Eckkneipe an der Ecke hat, der wähle einen Tanzschuppen. Aber Vorsicht, hier trügt schon mal das schummrige Licht.

Erster. Erste haben das Glück der Tüchtigen. Und sie haben sich den Platz an der Sonne verdient.

Hätte mir das vor etwa 8 Wochen jemand gesagt, ich hätte ziemlich laut gelacht, und den Absender der hanebüchenen Prognose gebeten, das Gesagte doch noch einmal zu überdenken. So nach dem Motto, Hömma, du has dein Spässken getz gerissen, un nun sieh zu dasse Land gewinnst, du Bekloppten. Aber so schnell geht das nun mal im Fußball, das Thema hatten wir ja schon. Natürlich darf man auch nicht vergessen, dass einer direkten Konkurrentin um den Aufstieg, der komischen Vicky aus Köln, seit einigen Wochen anscheinend der kleine, knochige Hintern auf Grundeis geht. Vicky, what’s up? Angst vor der eigenen Courage? So ist das, wenn man beim Rendezvous mit dem Essener versagt, das ist nicht gut für das Selbstbewusstsein. Danach ist man nur noch ein schnelles Date für die anderen, ohne Übernachtung und Frühstück. Es gibt dann noch nicht mal einen Kaffee. Abgefrühstückt. Die Selbstachtung sinkt ins Bodenlose. Und, Vicky, schau mal etwas südwestlich nach Aachen. Nicht, dass ich den Alemannen jetzt besonders gut leiden könnte. Aber ein Zweikampf mit dem um die Spitze bis zum Schluss, das ist für den Essener doch eine ganz andere Herausforderung, als eine sinnlose Rangelei mit einer kleinen Göre wie dir. Du bist immer nur rotzfrech, klopfst große Sprüche, machst einen auf dicke Leggins und schmierst dann irgendwann und gewohnt zuverlässig ab wie eine betrunkene Hafennutte Dorfschönheit. Zu stark geschminkt, zu affektiert, einfach nur billig und ziemlich weit entfernt von dem, was ich mir unter einer attraktiven, natürlichen Frau vorstelle. Bye bye, Vicky. Ja, ich sagte weiter oben, im Fußball kann alles sehr schnell gehen. Aber du bist definitiv raus. Ich habe leider kein Foto für dich.

Und wenn ich einen Wunsch frei habe, dann bitte den, dass der RWE ab jetzt durchgehend bis zum letzten Spieltag Spitzenreiter bleibt. Ihr wisst schon, Bahn, Aldi, Eckkneipe. Und so. Sollte das nicht möglich sein, warum auch immer, dann nehme ich halt nur den letzten Spieltag. Ich bin ja genügsam.

Foto © RevierSport

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