In eigener Sache


Die letzten Tage waren etwas stürmisch. Nicht nur wegen dem oft schmuddeligen Herbstwetter, auch was den Verein Rot-Weiss Essen, die Spiele, die Ergebnisse und das Umfeld betrifft. Zu Tode betrübt, in den Himmel gelobt. Man kennt das, es ist rund um die Hafenstraße nicht wirklich etwas Neues. Seit Anbeginn der Zeit.

Nun begab es sich, dass ich, und auch ein anderer namhafter, im Schatten einer Tribüne lebender RWE-Blogger (äh, Einwurf. Ich bin nicht namhaft. Ich sehe mich noch nicht mal als seriösen Blogger, ich schreibe nur manchmal meine alkoholgetränkten Gedanken auf), etwas getan haben, was bei Teilen der Fans, wenn auch einer Minderheit, und auch bei manchen Personen im Verein – ich betone ausdrücklich manche, nicht alle – auf Unverständnis gestoßen ist. Wir haben uns gegen Verantwortliche im Bereich Sport positioniert.

Dazu ein paar Worte.

  • Ich verstehe, wir verstehen uns nicht als Meinungsmacher. Ganz einfach, weil wir keine sind. Das Zauberwort heißt Persönlicher Blog. Was bedeutet, dass wir uns Gedanken machen, eine Meinung bilden und diese zu Papier bringen. Oder vielmehr, im 2-Finger-Suchsystem eine Tastatur malträtieren. Unsere eigene, in vielen Fällen unmaßgebliche Meinung. Unsere persönliche Meinung.
  • Unter Meinungsmache firmieren ganz andere Dinge. Man schaue in die Ostukraine, auf den Gaza-Streifen, Syrien, Gelsenkirchen etc. pp. Bei diesen Themen wird Meinungsmache im großen Stil betrieben, zum Leidwesen der freien und objektiven Berichterstattung. Wir schreiben hier nur kleine Storys, die uns am Herzen liegen. Weil uns der Verein Rot-Weiss Essen am Herzen liegt. Keine Mannschaft, kein Vorstand, kein Trainer. Der Verein. Die Marke, die Legende.
  • Wenn jemandem etwas nicht passt, was wir zu Papier bringen (jaja, Tastatur), kein Problem. Freies Land, freie Meinung. Wir nehmen Kritik gerne auf, wir gehen mit ihr um, und teilweise versuchen wir sogar sie zu verarbeiten. Wir freuen uns, wenn jemand unsere Ergüsse liest, sich vielleicht sogar teilweise darin wiedererkennt. Wer etwas nicht mag, es ablehnt, oder sich gar auf den Schlips getreten fühlt, wie gesagt, kein Ding. Trotzdem stehen wir zu 100% hinter dem, was wir veröffentlichen. Auch später noch. Denn es ist, wie schon erwähnt, unsere persönliche Meinung.
  • In der Regel, und das dürfte seit Langem offensichtlich sein, stehen wir zum Verein, zu den Entscheidungsträgern und zu den meisten getroffenen Entscheidungen. Weil wir, im Gegensatz zu manch brüllender Kohorte im Internet, einfach den handelnden Personen vertrauen. Denn im Verein sind, nicht nur aktuell, Menschen am Werk die ihr Handwerk eigentlich verstehen (warum muss ich jetzt an Thomas Strunz denken und innerlich lachen). Aber, und das ist der springende Punkt, wir behalten uns auch vor hier und da mal gegen den Verein zu schießen. Wenn uns etwas nicht passt. Wenn wir eine andere Meinung, ein anderes Gefühl haben. Denn weder werden wir vom Verein bezahlt, sind Vereinshuren noch tragen wir eine Vereinsbrille, die mit 12-Zoll-Stahlnägeln auf unsere Rüben gehämmert wurde. Wir haben und vertreten nur eines – unsere persönliche Meinung. Unbestechlich, unverkäuflich und unwiderstehlich. Nun ja, das Letzte vielleicht ab und zu mal.

Danke für die Aufmerksamkeit. Nur der RWE.

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