Weltvegetariertag


Kennen Sie nicht? Keine Sorge, ich bis vorhin auch nicht. Bis nämlich eine Kollegin in der Mittagspause ihren reichlich merkwürdig und etwas krank aussehenden Bulgur-Salat verzehrte, und mich, ein saftiges, goldgelbes Schnitzel auf dem Teller, mit den Worten bespaßte: „Aber heute ist doch Weltvegetariertag!“ Ja. Schön Kleines. Schön für dich, schön für die Welt. Mir vollkommen egal. Man stelle sich einmal vor, in Fußballstadien würden sich alle Besucher danach richten. Heute Abend, Borussia Dortmund vs. Olympique Marseille, 65.829 Zuschauer. Und jeder zweite hätte keine Bratwurst in der Hand, keine Krakauer im Mund oder keinen Döner auf dem Hemd. Stattdessen bewaffnet mit oben erwähnten, nach Pferdeapfel aussehenden Bulgur-Salat, einem Tofu-Kotelette oder einer Tüte Sonnenblumenkerne. Dazu natürlich Bionade, Grüner Tee oder ein Stilles Mineralwasser. Wie brutal und abartig bitte ist dieses Bild im Kopf. Liebe Leute, liebe Veggie-Day-fordernde Grüne, lasst die Menschen essen was, wo und wie viel sie wollen. Wir können und werden uns selber regulieren. Gängelt man uns, werden wir nur pampig. Und essen noch mehr Fleisch.

P.S.: Eigentlich alles egal, der RWE spielt ja erst morgen.

P.P.S.: „Vegetarier“ kommt aus der Sprache der Sioux-Indianer und bedeutet: „Der, der immer daneben schießt.“

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